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Zur Falsifizierung (Widerlegung) des Mechanizismus

19 Mai

Meist sind Paradigmen nicht zu widerlegen. Dies aus folgendem Grund: Zuerst definiert man die Annahmen des Modells (Paradigmas) – um darauf aufbauend Schlüsse zu ziehen.
Ein derartiges Vorgehen führt grundsätzlich zu sogenannte Zirkelschlüssen bzw. Tautologien: Ginge man von anderen Annahmen aus, so könnten andere Folgerungen resultieren.
Popper folgert deshalb: Eine Theorie kann bestätigt aber niemals bewiesen werden.
Da der Mechanizismus jedoch nur einen Spezialfall eines allgemeineren Modells darstellt, kann er sehr wohl widerlegt (falsifiziert) werden.

Schon in der Schule haben wir es alle gelernt: s=v*t (Strecke = Geschwindigkeit * Zeit). Es ist die Basis-Formel der klassischen Mechanik, eingeführt durch Sir Isaac Newton. Bei ihm stehen diese Faktoren für absolute Grössen, obwohl sich der grosse Physiker sehr wohl bewusst war, dass auf irgendeine Art und Weise alles miteinander verbunden sein muss (Fernwirkung): Vor über 300 Jahren waren seine Ansätze revolutionär – und äusserst alltags-tauglich.
Albert Einstein und seine Frau, die ebenfalls sehr begabte Physikerin Milena Maric, entwickelten die
spezielle Relativitäts-Theorie, bei welcher sowohl der Raum (s) als auch die Zeit (t) unterschiedlich wahrgenommen (relativ) werden – je nach Standort des Beobachters. Mit der Formel e=m*c2 wurde postuliert, dass Materie (Masse) in Energie überführt werden kann – und umgekehrt.

Heute ist der Schritt zu gehen, dass es unendlich viele Kosmen gibt, welche alle ihre eigenen Zeiten, Bezugs-Räume und Geschwindigkeiten ausbilden.
Oder anders formuliert: Alle Menschen, Lebewesen … stellen unterschiedliche Welten dar, die völlig anders-artig aufgebaut sein können. Unsere Realität entsteht folglich aus der Beobachtung und dem Zusammen-Spiel all dieser Energie-Felder und Kosmen.
Erwin Muff, der Schöpfer dieses umfassenden Paradigmas, begegnete mir vor über 10 Zeit Jahren an einem kleinem Bahnhof im Kanton Luzern. Er sah wie der verstrubelte, geniale Professor aus und erklärte als Erstes: Ich bin nicht verrückt, aber die Licht-Geschwindigkeit stellt keine obere Grenze dar … Sein Modell führt zu folgenden wichtigen Konsequenzen:

  • Die newtonsche Mechanik ist Grenzfall der Quanten-Mechanik
  • Jeder Kosmos hat eine eigene Zeit, eigene Massstäbe und eine eigene Bewertung von Materie (Ruhemasse)
  • Verkrümmte und verdrehte Räume (wie bei Einstein), Urknälle wie auch schwarze Löcher, welche alles verschlucken, gibt’s nicht mehr
  • Der Apfel weiss endlich, weshalb er herunter zu fallen hat (Gravitation ist mit dem bisherigen Modell nicht erklärbar).

Seit einiger Zeit erklärt das mechanistische Weltbild die Wirklichkeit nicht mehr hinreichend genau: Viele Erscheinungen der heutigen Zeit sind mit dem, was wir in der Schule gelernt haben, nicht mehr nachzuvollziehen.
Speziell merkwürdig ist, dass in der «Praxis» die aktuelle wissenschaftliche Forschung nicht mehr in die tägliche Arbeit miteinbezogen wird
.
Die hart erarbeiteten Errungenschaften
der Aufklärung sollten nicht derart leichtfertig weggeworfen werden: Man erkämpfte sich damals die Freiheit, selber hinzuschauen, wie die Welt funktioniert und aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse Thesen, Theorien und Modelle zu erstellen.

Stellt Euch die «Normalos» vor, in welchem Umfeld sie leben, welche Sachzwänge bestehen, welchen Weg sie noch zu gehen haben …
Und selbst wenn sie glauben, sie wüssten alles besser, vergibt ihnen: denn sie wissen nicht mehr, noch nicht, was IST!


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Ein Kommentar

Verfasst von - 19. Mai 2011 in Uncategorized

 

Eine Antwort zu “Zur Falsifizierung (Widerlegung) des Mechanizismus

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