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Zur Beschreibung der Wirklichkeit

21 Mai

das mechanistische Weltbild stellt einen Grenzfall
des allgemeineren Modells dar – und wurde falsifiziert
(mehr dazu)

Welche Gewissheiten gibt’s denn überhaupt? Prinzipiell keine, aber wir können unsere Realität in einer Art und Weise beschreiben, die möglichst gut der «Wirklichkeit» entspricht.

A Grundlegendes

Bisher gingen die etablierten Wissenschaftler davon aus, dass ein Experiment bei konstanten Rahmen-Bedingungen wiederholt werden kann. Da gemäss der Quanten-Theorie alles miteinander verbunden ist sind die bisherigen Kriterien hinfällig geworden. Wir können das zu beschreibende «Ding» aber immerhin noch als Teil des Ganzen, innerhalb seines Umfelds und unter Berücksichtigung anderer Einfluss-Grössen verstehen.

Die Dynamik von Prozessen kann beobachtet und beeinflusst werden: Unsere «reale Welt» scheint sich im Grossen ähnlich zu verhalten wie die Elektronen im Kleinen, denn meist gibt’s nur die Möglichkeiten weiter wie bisher oder ziemlich anders. Beispiele dafür sind leicht zu finden: Entweder man vertraut oder nicht, die Märkte crashen oder nicht, man ist gesund oder krank, man ist optimistisch oder negativ eingestellt, man hofft auf die nächste Generation – es sind immer gröbere Uebergänge, Quanten-Sprünge? …

Unser aller Bewusst-Sein stellt die subtilste Energie dar, welche es gibt, da aus ethischen Grundsätzen die eigene Einstellung und das Handeln abgeleitet werden.Subtilere Handlungs-Maximen setzten sich normalerweise durch, bestünde in diesen Umbruch-Zeiten nicht das derzeitige Klima von Gewalt, Intoleranz, finanziellem und gesellschaftlichem Druck: Unter diesen Umständen haben es Pioniere und potentielle Aussteiger schwer …

B  Wissens-Gebiete und Methoden (nicht vollständig)

Die zu beschreibenden Felder und Räume sind sehr unterschiedlicher Natur: Deshalb sollten den Wissens-Gebieten und Frage-Stellungen angepasste Methoden verwendet werden (ist schon heutzutage der Fall):

Bei den exakten Natur-Wissenschaften wie der Physik, Chemie gilt: 1 Gegen-Beispiel reicht, um eine Theorie zu widerlegen. Aber beispielsweise in der Biologie, Geologie, Klimatologie, Meteorologie u.a. ist dieses Konzept schon nicht mehr zielführend.

Die Volks-Wirtschaft kennt das Konzept der öffentlichen und Klub-Güter (mehr dazu): Es ist in vielen Bereichen sehr nützlich, vor allem wenn die externen Effekte von Güter und Dienstleistungen erheblich werden.
Oekonometrische Analysen erlauben es zu ermitteln, welche Faktoren (Variablen) von Bedeutung sein könnten. Signifikant ist ein Ergebnis, wenn es in mindestens 95% (90%) aller Fälle zutrifft. Andere Sozial-Wissenschaften wie Ethnologie, Publizistik, Politik-Wissenschaften … gehen von ähnlichen Konzepten aus.

Geht’s um die Gesundheit des Menschen (Pädagogik, Psychologie, Medizin …), so sind Methoden wie die Fremd-Einschätzung wesentlich weniger zuverlässig als bisher angenommen (Unschärfe-Relation!): So kann beispielsweise eine erfolgreiche Behandlung eine Erst-Verschlimmerung nach sich ziehen. Jegliche Verallgemeinerung ist möglicherweise falsch, da jeder Mensch einen eigenen Kosmos bildet. Auch wird die Bedeutung des Umfelds bisher sehr unterschätzt (siehe Ausgrenzung!).

Um Wirkungen nachzuvollziehen zu können gibt’s mehrere Möglichkeiten (Beispiele):

  • Manche Tiere nehmen Veränderungen von Energien sehr feinfühlig wahr
  • Doppel-Blind-Studien: behandelt man eine Versuchs-Gruppe (die Kontroll-Gruppe aber nicht) so werden die Resultate aussagekräftig sein.
  • Befragt man Menschen tiefgründig, so können Einblicke in weitere Zusammenhänge gewonnen werden (qualitative Studien).
  • Erfahrungs-Werte zu haben ist sinnvoll, Abweichungen von der Norm sind aber interessanter.
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2 Kommentare

Verfasst von - 21. Mai 2011 in Uncategorized

 

2 Antworten zu “Zur Beschreibung der Wirklichkeit

  1. sommerzeitlose

    22. Mai 2011 at 15:48

    Danke für Deinen Beitrag.

     

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