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Goldene Regel

Zur Einführung
Zum Geben und Bekommen
Der Welt-Ethos und die goldene Regel

Johannes der Täufer schreibt im ersten Vers seines Evangeliums:

Im Anfang war Logos, und Logos war bei JHWE, und JHWE war Logos
Logos (gr): Ethik, Logik, Verstand, Vernunft.
JHWE (hebräisches Pentagramm): «er veranlasst zu werden» (Jahwe bzw. Gott)

Nehmen wir jetzt noch die Aussage hinzu: wir sind nach dem Bilde Gottes gemacht (Moses 1,27), so wird die Kern-Aussage von Johannes dem Täufer in seinem Evangelium mehr als deutlich:
Zuerst war also der Logos – und jedes Individuum strickt als Teil des Ganzen mit dem eigenen Logos daran mit. Je mehr ein Mensch geworden, erleuchtet worden ist, umso grösseren Einfluss wird er auf kollektive Bewusst-Seins-Felder nehmen können – es ist ein Weg, den wir gehen sollten.

Alle Welt-Religionen stimmen bei der sogenannten «goldenen Regel» überein. Sie ist uns allen sehr wohl bekannt und lautet: Behandle die Anderen wie du selber behandelt werden möchtest. Die von Prof. Hans Küng angestossene Stiftung Welt-Ethos basiert auf diesem Grundsatz. Daraus ging 1993 die Erklärung zum Weltethos hervor. Der Entwurf für eine «allgemeine Erklärung der Menschenpflichten» (PDF-File) und Grundsätze für eine globale ökonomische Ethik stellen u. a. Früchte dieser erfolgreichen Initiative dar.

Für das Individuum sind obige Aussagen ganz interessant, aber: Wie soll denn dieses Prinzip im Alltag gelebt werden? Schon Babys haben ein Gefühl für gut und böse, Jesus von Nazareth sagte dazu: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dies bedeutet für mich: Nicht die Herkunft (Jesus war Sumerer), der Glaube oder die Worte sind entscheidend sondern die Taten.

Dies umzusetzen ist gar nicht einfach: Wer sich anpasst hat es leichter, erzählt man gar, was der Mainstream hören möchte so wird’s schon fast unheimlich!
Selbst Jesus überkam den heiligen Zorn als er die Geld-Wechsler aus dem Tempel warf: Weshalb denn nicht, das Verhalten verhindert Magen-Geschwüre und eröffnet moralisch Verwahrlosten eine Lern-Möglichkeit.

In dieser Zeit des Wandels können wir unser Licht ausstrahlen, durch unser Beispiel voran gehen – und auch nahe stehenden Mit-Menschen die Wahl überlassen, ob sie weiter ins Lichte oder Materielle gehen möchten. Dieses Verhalten wird übrigens auch kosmische Liebe genannt. Somit stellt die goldene Regel die Voraussetzung dar, um die höchste Form der Liebe leben zu können.

 

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